Unternehmen & Emotion = “Unternehmotion”!

Unternehmotion:Ideen und Erfolge rund um die Anerkennung und das Umgehen mit Emotionen und Werten in Unternehmen schneller verbreiten

Unternehmen und Emotion, Business und Gefühle, zwei Welten, die aus betriebswirtschaftlicher Sicht nicht zusammenpassen und doch zusammenwirken. Genau davon handelt unser Buch: “Das emotionale Unternehmen”. Denn eines unserer Hauptanliegen ist es dazu beizutragen, dass  das Umgehen mit Emotionen und Werten in Unternehmen professioneller wird. Wir möchten sowohl KollegInnen wie auch ManagerInnen, die unsere (Kern-) Leidenschaft teilen,  auffordern, die kollektive Intelligenz rund um dieses vitale Thema zu nutzen und Erfolgsbeispiele für den professionellen und wertschätzenden Umgang mit Emotionen zu verbreiten.

Und dafür schlage ich eine Bezeichnung vor, die beides umfasst: Unternehmen und Emotion: „Unterne(h)motion“. Diese, wie ich finde, geniale Wortschöpfung stammt nicht von uns, sondern von Johannes Jonas, der diese Wortschöpfung im Rahmen unserer Aktion: Helfen Sie uns einen prägnanten Buchtitel zu finden vorschlug. Johannes Jonas ist ein in internationalen M&A’s sehr erfahrener Rechtsanwalt mit Sitz in Paris und beweist, dass Anwälte nicht nur in rational juristischer Hinsicht kreativ sind.

Eine Zeit lang stand „Unternehmotion“ auch wirklich zur Auswahl für den Buchtitel, wurde dann jedoch für den eingängigeren Titel „Das emotionale Unternehmen“ verworfen. Wie so oft bei kreativen Prozessen kam mir die Idee heute Morgen unter der Dusche: dieses Wort ist die perfekte Bezeichnung für das notwendige Zusammenwachsen von Rationalität und Emotionalität im Business.

Mit anderen Worten: aufzeigen, dass es möglich ist, die emotionalen und Werte-Aspekte, wir nennen dies die „immaterielle Realität“, genauso professionell und zielbewusst zu behandeln, wie die „materielle Realität“, also Strategie-, Kosten-, Logistik- und Produktionsprobleme usw.

Eine der Grundproblematiken, die wir auch ausführlich in “Das emotionale Unternehmen” behandeln, ist die Unterscheidung in „gut“ und „schlecht“ beziehungsweise „oben“ und „unten“. Auf Seite 94 beschreiben wir zu diesem Thema die Struktur der Orientierungsmetapher:

Orientierungsmetapher: Emotionen sind der Ratio unter-legen. Aus: "Das emotionale Unternehmen" S. 93 ff

Rationalität und Sachlichkeit sind ‘oben’: “Legen Sie mal die Fakten auf den Tisch!” oder: “Wir diskutieren hier auf hohem Niveau!” Gefühle sind ‘unten’: “Achtung, wir rutschen auf die Gefühlsebene ab!” oder: “Solche Gefühlsausbrüche sind unter unserem Niveau!”

Die Wortschöpfung “Unternehmotion” symbolisiert aus meiner Sicht in optimaler Weise, dass beide untrennbar miteinander verbunden sind und weder „gut“ noch “schlecht” sind. Das Problem liegt in der Trennung und in der Bewertung.

Daher mein Vorschlag: lasst uns die Trennung aufheben und unter diesem Schlagwort konkrete Beispiele und Lösungen austauschen, auf diesem Blog (Thema “Unternehmotion”, über twitter #Unternehmotion, auf Facebook usw.

Zunächst gilt es aus meiner Sicht, Ideen zu sammeln, was alles unter “Unternehmotion” veröffentlicht werden soll:

- Welche Erfolgsbeispiele aus welchen Bereichen?
- Was sind die Erfolgskriterien?
- Gibt es dafür verschiedene Rubriken, z.B. Umsatzsteigerung, Innovationssteigerung, geringere Mitarbeiterfluktuation, besseres Image im Markt, usw?

Mir schwebt auch eine Blogparade zu diesem Thema vor.

Ich will übrigens “Unternehmotion” ganz bewusst nicht als kommerzielle Marke sehen, sondern möchte dazu beitragen, dass es konkret kollektiv intelligent genutzt wird. Folgen Sie Ihrem Impuls, machen Sie mit! Ich freue mich über und bin gespannt auf jedes Feed-back und jeden Input.

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